Arbeitsreiche Woche: Feuer und Unwetter – 36 Einsätze in sieben Tagen

JESTEBURG. Die letzten sechs Tage können die Jesteburger Feuerwehrleute wohl mit recht als arbeitsreich bezeichnen. Insgesamt 36 Einsätze waren vom vergangenen Samstag bis Freitagnachmittag abzuarbeiten.

13680744_1218471854870685_3170318452737010540_nLos ging es am Samstag, um 01:29 Uhr. Die Feuerwehr Jesteburg wurde zur Unterstützung nach Asendorf alarmiert. In der Feldmark Richtung Dierkshausen standen ein Holzschuppen und einige Heuballen im Vollbrand. Mit dem Löschgruppenfahrzeug unterstützen wir die Feuerwehren Asendorf, Hanstedt und Dierkshausen.

Am Abend dann um 21:36 Uhr die nächste Alarmierung: Im Heidjerweg war ein Baum umgestürzt. Hier konnte der Rüstwagen zusammen mit dem ELW schnell Hilfe leisten.13775461_1219022511482286_7555395717998992743_n

Kaum eingerückt ging es um 22:34 Uhr weiter. Ein Rauchwarnmelder hatte ausgelöst. Die Bewohner des Hauses waren im Urlaub und Nachbarn verständigten die Feuerwehr. Mit drei Fahrzeugen rückten 21 Feuerwehrleute sowie der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde (Feuerwehr Harmstorf) aus. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Die Batterie des Rauchmelders war leer und hatte deshalb Alarm ausgelöst.

An dieser Stelle ein Tipp der Feuerwehr: Überprüfen Sie die Batterien Ihres Rauchmelders, bevor Sie in den Urlaub fahren.

Am Dienstagmorgen (19.07.2016) dann der nächste Einsatz: Bei Gartenarbeiten geriet eine Hecke in Brand. Das Feuer konnte durch Anwohner jedoch schnell vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden, sodass kein größerer Schaden entstand.

13731591_1221676534550217_375272028931672442_nMittwochabend (20.07.2016) brach an der Bushaltestelle am Freibad dann in ca. sechs Meter Höhe ein dicker Ast an einem Baum ab und drohte auf den Gehweg bzw. die Fahrbahn zu stürzen. Mit der Seilwinde des Rüstwagen konnte hier die Gefahr schnell beseitigt werden.

Am Donnerstagabend (21.07.2016) ging es dann richtig los: Ein unwetterartiges Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zog gegen 19:00 Uhr über Jesteburg und Lüllau hinweg. Um 19:16 Uhr wurde die Jesteburger Feuerwehr zu den ersten Einsatzstellen alarmiert. Da im Sekundentakt weitere Notrufe in der Rettungsleitstelle eingingen, wurde Vollalarm ausgelöst. Auch die Lüllauer Feuerwehr wurde zu mehreren Einsätzen alarmiert. Immer mehr Einsatzstellen wurden gemeldet, sodass die sogenannte Örtliche Einsatzleitung (ÖEL)  der Samtgemeindefeuerwehr im Feuerwehrhaus Bendestorf eingerichtet wurde, sowie die Feuerwehren Bendestorf und Harmstorf nachalarmiert wurden. Insgesamt rund 45 Einsatzstellen arbeiteten die rund 60 Feuerwehrleute mit 11 Einsatzfahrzeugen in den nächsten drei Stunden ab. Die Einsatzstichworte lauteten: „Wasser im Keller“, „Straßenüberflutung“, „Baum auf Straße“, „Baum auf Haus“, „Droht zu fallen Baum“. Durch die Vielzahl an Einsatzstellen konnte die Feuerwehr nicht überall wie gewohnt schnell vor Ort sein. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zeigten jedoch großes Verständnis, dass die Einsätze nacheinander und nach Priorität abgearbeitet wurden.

Auch einen Tag danach am Freitag (22.07.2016) waren die Folgen des Unwetters für die Feuerwehr merkbar. Um 12:41 Uhr wurden wir erneut mit dem Stichwort „Wasser im Keller“ alarmiert. Die Wassermassen am vergangenen Tag haben dazu geführt, dass das Wasser durch das Mauerwerk in das Haus gedrückt wurde. Nach rund einer Stunde konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.

Auf den Fotos einige Impressionen der Unwettereinsätze und auch ein Video, dass kurz nach Beginn des Unwetters aufgenommen wurde.

 

 

 

 

Posted by Mein Jesteburg on Donnerstag, 21. Juli 2016

 

Video: Facebook „Mein Jesteburg“

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Einsätze, Feuer, Fotos, Technische Hilfe und verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , von Jo Röhrs. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 22. Juli 2016.

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