LKW bei Bauarbeiten umgestürzt


JESTEBURG. Aus ungeklärter Ursache stürzte am Montagvormittag auf einer Baustelle ein LKW auf die Seite. Der Fahrer erlitt hierbei leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Jesteburg wurde alarmiert, um auslaufendes Hydrauliköl aufzunehmen. Die eintreffenden Feuerwehrleute sicherten das in den Boden gesickerte Öl, indem die betroffene Sandschicht auf eine Folie geschaufelt wurde. Bis zum Aufrichten des LKW mit einem Kran wurden die Austrittstellen gesichert. Weiterlesen »

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Übung Verkehrsunfall: Patientengerechte Rettung nach Überschlag


In enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst rettet die Feuerwehr verunfallte Personen möglichst schonend aus Fahrzeugen. Dabei kommt es auf die richtige Taktik an, denn das freie Hängen im Gurt kann zum Hängetrauma führen.

pw. JESTEBURG. Zusammen mit den Kameraden aus Bendestorf übten die Kameraden am vergangenen Samstag, den 09.08.2014 die patientengerechte Rettung aus verunfallten Fahrzeugen. Schwerpunkt bildete dieses mal die Rettung aus Fahrzeugen, welche auf der Seite, sowie auf dem Dach liegen.

Oberste Priorität hat die sogenannten patientengerechte, schonende Rettung, d.h. der Notarzt als Gesamteinsatzleiter entscheidet, ab wann und in enger Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, wie die technische Rettung durch die Feuerwehr durchgeführt wird. Es wird hier auf die diagnostizierten Verletzungen des Patienten und den in der Regel vorhandenen Schockzustand Rückischt genommen. Während der technischen Rettung betreut ein Feuerwehrmann den Patienten, spricht beruhigend mit ihm und erklärt, was gerade durchgeführt wird.

Das Übungsfahrzeug wurde an den C- und B-Säulen mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten durchtrennt und dann mit Rettungszylindern auseinander gedrückt. Parallel dazu wurde mit Pallhölzern der Insasse „untermauert“ und dann mit einem Hebekissen gegen das Rettungsbrett gedrückt. Hierdurch wird der Patient aus dem Gurt gehoben und liegt somit auf dem Rettungsbrett. Diese Maßnahme ist nötig, denn schon nach 20 Minuten kann ein Hängetrauma eintreten, bei welchem das Blut in tiefer hängende Körperteile strömt und durch die fehlende Muskelkontraktion dort verbleibt. Der Patient kann dann über Leiterteile aus dem Fahrzeug herausgezogen werden.

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Schwerer Unfall auf BAB 7: Zwei Klein-LKW prallen in umgestürzten LKW – 3 Personen eingeklemmt – Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst


jr. EGESTORF. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag, den 23.01.2014, auf der BAB 7, Fahrtrichtung Norden, zwischen den Anschlussstellen Egestorf und Garlstorf. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein LKW-Sattelzug auf den Pannenstreifen und überfuhr eine Warnbake. Anschließend lenkte der Fahrer stark nach links, so dass der LKW umstürzte, gegen die mittlere Betontrennmauer der Autobahn prallte und erst nach ca. 60m seitlich liegend zum Stillstand kam. Während ein Teil der Zugmaschine in die Gegenfahrbahn ragte, blockierte der umgestürzte, quer liegende Sattelauflieger die komplette Fahrbahn in Richtung Hamburg. Kurz darauf prallten nahezu zeitgleich zwei Klein-LKW, die offenbar den verunfallten LKW nicht oder zu spät erkannten, in den unbeleuchteten Sattelauflieger.

Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät

Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät

Alle drei Fahrer der beteiligten LKW wurden schwer – zum Teil lebensgefährlich – verletzt in den Fahrzeugwracks eingeklemmt. Durch die Rettungsleitstelle wurde zunächst aufrund des gemeldeten Unfallortes die Feuerwehr Brackel und der Rüstwagen der Feuerwehr Jesteburg alarmiert. Nachdem sich die ersten Kräfte bereits auf der Anfahrt befanden, wurde die Lage der Unfallstelle konkretisiert, so dass auch die Feuerwehr Egestorf und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Hanstedt alarmiert wurde. Dazu wurden insgesamt drei Notärzte und drei Rettungswagen zur Unfallstelle entsandt. Durch die Polizei wurde die BAB 7 in beide Fahrtrichtung voll gesperrt[…]

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Verkehrsunfall auf L215 richtung Quarrendorf


Zu einem schweren Unfall zwischen Hanstedt und Quarrendorf wurde am Montagabend, dem 9.11.2009 die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt sowie der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg alarmiert.

Gegen 18.00 Uhr war aus noch nicht geklärten Gründen ein 19jähriger Mann aus Hanstedt mit seinem Mitsubishi auf der L 215 von der Fahrbahn abgekommen und mit der vorderen Fahrerseite gegen einen Baum gefahren. Der Baum drückte sich so tief in das Fahrzeuginnere, daß der Mann extrem schwer eingeklemmt wurde.
Als die Feuerwehrleute nur wenige Minuten später eintrafen, begann eine lange Rettungsaktion. Die Feuerwehrleute mussten die gesamte Fahrerseite zerschneiden sowie das Dach komplett entfernen.

Da der junge Mann aber so sehr von dem Armaturenbrett sowie von der Karosserie umschlossen wurde, gelang es erst ihn zu befreien, nachdem der Wagen auseinander gezogen wurde.

Während der über eine Stunde andauernden Rettungsaktion wurde der Hanstedter durch Sanitäter und einer Notärztin vom Roten Kreuz umfangreich intensivmedizinisch noch im Unfallfahrzeug versorgt.

Er wurde nach seiner Befreiung mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Warum der junge Mann von der geraden Straße abkam und gegen den Baum fuhr, versucht nun die Polizei Salzhausen zu ermitteln.

Die Feuerwehren Hanstedt und Jesteburg waren mit fünf Einsatzfahrzeugen sowie 35 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

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