Starker Gestank eines unbekannten Stoffes – 9 Personen vorsorglich ins Krankenhaus

Unbekannte Flüssigkeit durch Fenster in Wohnung eingebracht. Starker Gestank. Anwohnerin alarmierte Polizei, in dessen Folge kam die Feuerwehr Buchholz sowie der Fachzug Spüren und Messen. Stoffanalyse durch Technik und Umweltwache in Hamburg. 

pw. BUCHHOLZ (Nordheide). Am Mittwochmorgen, den 15.07.2015 wurde der in Jesteburg stationierte Fachzug Spüren und Messen zu einer Einsatzlage nach Buchholz alarmiert.

Die Polizei fand am Einsatzort eine unbekannte, stark stinkende Flüssigkeit innerhalb des Wohngebäudes vor, weshalb sie umgehend die freiwillige Feuerwehr Buchholz alarmierte. Diese zog zur Unterstützung den Fachzug Spüren und Messen aus Jesteburg hinzu. 

Mehrere Trupps führten unter Atemschutz Messungen der sich in der Luft befindlichen Stoffe durch. Ein konkreter Stoffnachweis konnte mit den Möglichkeiten des Fachzuges Spüren und Messen jedoch nicht geschaffen werden. Sofort wurden Proben des Stoffes, sowie ein kontaminierter Putzlappen, in sog. „Tenax-Röhrchen“ luftdicht verschlossen und von der Polizei mit Sonderrechten zur Technik und Umweltwache nach Hamburg gefahren. Dort wurden die Proben mit weiterführenden Messgeräten analysiert.

Zwischenzeitlich klagten Bewohner, Polizei- und Feuerwehrkräfte über Atemwegsreizungen, weshalb diese vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht wurden. 

Der Stoff konnte auch von der Technik und Umweltwache in Hamburg nicht mehr mit absoluter Sicherheit definiert werden. Nach Angaben der Polizei (Link) wurde vermutlich durch ein gekipptes Fenster Buttersäure in die Wohnung eingebracht. Hintergrund dürften zivile Streitigkeiten sein. Die Einsatzstelle wurde nach mehr als 3 Stunden an die Polizei übergeben.

Foto: Symbolbild

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Einsätze, Spüren und Messen und verschlagwortet mit , , , , , , von Philipp Wolf. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 20. Juli 2015.

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