Hoher Sachschaden ist bei einem Dachstuhlbrand an einem
Einfamilienhaus in der Harburger Chaussee im Jesteburger Ortsteil Lohhof am
Dienstagabend entstanden. Gegen 20.45 Uhr war der hart gedeckte Dachstuhl des
Wohngebäudes in Brand geraten, das Feuer breitete sich rasch aus und griff auf
den gesamten Dachstuhl über. Die durch die Winsener Rettungsleitstelle
alarmierten Kräfte der Feuerwehren aus Jesteburg und Bendestorf sowie des
Einsatzleitwagens der Feuerwehr Harmstorf fanden bei ihrem Eintreffen ein
bereits in voller Ausdehnung brennendes Dachgeschoss vor. Unverzüglich wurde ein
Löschangriff eingeleitet, mit Hilfe von insgesamt vier C-Strahlrohren gingen die
Einsatzkräfte gegen die Flammen vor und hatten innerhalb kurzer Zeit bereits
einen sichtbaren Löscherfolg vorzuweisen. Nach gut zehn Minuten war der Brand
bereits unter Kontrolle. Aufwendiger gestalteten sich die Nachlöscharbeiten an
dem Dachstuhl. Um auch alle Brandnester abzulöschen, mussten Teile des mit
Dachpfannen eingedeckten Dachstuhles per Hand entfernt werden, unterhalb der
Dachhaut glimmten noch Brandnester, die abgelöscht wurden.
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Aufgrund der immensen Rauchentwicklung mussten 16 der gut
50 eingesetzten Feuerwehrleute, die in der direkten Brandbekämpfung eingesetzt
waren, unter umluftunabhängigen Atemschutz arbeiten. Unter der Einsatzleitung
von Jesteburgs stellvertretenden Gemeindebrandmeister Michael Matthies sowie
Jesteburgs stellvertretenden Ortsbrandmeister Claus Borucki war der Brand nach
45 Minuten endgültig gelöscht. Auch eine Nachkontrolle durch die Wärmebildkamera
der FF Buchholz brachte keine weiteren Aufschlüsse über noch vorhandene
Brandnester. Die Bewohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon, sie wurden
noch am Brandort betreut. Für die Kräfte der Feuerwehr endete der Einsatz nach
gut drei Stunden, die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Was genau
zu dem brand geführt hat, muss nun von dem Beamten der Polizei ermittelt werden,
ebenso wie die Höhe des entstandenen Brandschadens.
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