Einsatzbericht vom 13. März 2007

B I L D E R





Bilder: Matthias Köhlbrandt
Text: Matthias Köhlbrandt



13. März 2007

Tödlicher Verkehrsunfall in Bendestorf

 

Einen Toten, eine lebensgefährlich Verletzte, einen Leichtverletzten und fünf zum Teil völlig zerstörte PKW hat ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstag Abend gegen 18.15 Uhr auf der Landesstraße L 213 in Bendestorf gefordert. Dabei war in Höhe eines Autohauses aus noch ungeklärter Ursache ein LKW einer Holzarbeitsfirma frontal mit einem mit zwei Personen besetzten VW Passat kollidiert. Die beiden Insassen des Passat, eine ältere Frau auf dem Fahrerplatz sowie ihr Beifahrer, wurden durch die Wucht des Aufpralls massiv in dem völlig zerstörten PKW eingeklemmt. Der LKW prallte nach dem Aufprall mit dem Passat noch gegen drei andere ausgestellte Fahrzeuge des Autohauses, schob diese teilweise zusammen und beschädigte auch diese erheblich. Die Winsener Rettungsleitstelle schickte zur Befreiung und Versorgung der Eingeklemmten und Schwerstverletzten ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Unfallstelle. Die Feuerwehren aus Bendestorf und Jesteburg, drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK waren blitzschnell an der Einsatzstelle eingetroffen.  Trotz des schnellen Einsatzes kam für den eingeklemmten Beifahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch im Unfallfahrzeug an den Folgen der erlittenen schwersten Verletzungen.

Er musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit werden. Wesentlich schwerer war die Fahrerin eingeklemmt, sie musste noch im PKW umfangreich medizinisch versorgt werden, ehe auch sie von der Feuerwehr gerettet werden konnte. Mit mehreren, teilweise parallel eingesetzten hydraulischen Rettungsgeräten brauchten die Einsatzkräfte gut 50 Minuten, um die schwer eingeklemmte Frau aus dem Fahrzeug zu befreien. Sie wurde noch im bereit stehenden Rettungswagen notärztlich versorgt und wurde aufgrund ihrer lebensbedrohlichen Verletzungen in das Hamburger Krankenhaus Altona verbracht. Leichte Verletzungen hatte auch der LKW-Fahrer erlitten, er musste ebenfalls mit einem Rettungswagen in das Buchholzer Krankenhaus gebracht werden. Die Kräfte der Feuerwehr streuten weiterhin ausgelaufene Betriebsstoffe aus den Unfallfahrzeugen ab, stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle für die Polizei aus. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden hat das Polizeikommissariat Buchholz übernommen.

 
 

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