Einen Toten, eine lebensgefährlich Verletzte, einen
Leichtverletzten und fünf zum Teil völlig zerstörte PKW hat ein schwerer
Verkehrsunfall am Dienstag Abend gegen 18.15 Uhr auf der Landesstraße L 213 in
Bendestorf gefordert. Dabei war in Höhe eines Autohauses aus noch ungeklärter
Ursache ein LKW einer Holzarbeitsfirma frontal mit einem mit zwei Personen
besetzten VW Passat kollidiert. Die beiden Insassen des Passat, eine ältere Frau
auf dem Fahrerplatz sowie ihr Beifahrer, wurden durch die Wucht des Aufpralls
massiv in dem völlig zerstörten PKW eingeklemmt. Der LKW prallte nach dem
Aufprall mit dem Passat noch gegen drei andere ausgestellte Fahrzeuge des
Autohauses, schob diese teilweise zusammen und beschädigte auch diese erheblich.
Die Winsener Rettungsleitstelle schickte zur Befreiung und Versorgung der
Eingeklemmten und Schwerstverletzten ein Großaufgebot an Rettungskräften an die
Unfallstelle. Die Feuerwehren aus Bendestorf und Jesteburg, drei Rettungswagen
und der Notarzt des DRK waren blitzschnell an der Einsatzstelle eingetroffen.
Trotz des schnellen Einsatzes kam für den eingeklemmten
Beifahrer jede Hilfe zu spät, er verstarb noch im Unfallfahrzeug an den Folgen
der erlittenen schwersten Verletzungen.
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Er musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem
Fahrzeug befreit werden. Wesentlich schwerer war die
Fahrerin eingeklemmt, sie musste noch im PKW
umfangreich medizinisch versorgt werden, ehe auch sie
von der Feuerwehr gerettet werden konnte. Mit
mehreren, teilweise parallel eingesetzten
hydraulischen Rettungsgeräten brauchten die
Einsatzkräfte gut 50 Minuten, um die schwer
eingeklemmte Frau aus dem Fahrzeug zu befreien. Sie
wurde noch im bereit stehenden Rettungswagen
notärztlich versorgt und wurde aufgrund ihrer
lebensbedrohlichen Verletzungen in das Hamburger
Krankenhaus Altona verbracht. Leichte Verletzungen
hatte auch der LKW-Fahrer erlitten, er musste
ebenfalls mit einem Rettungswagen in das Buchholzer
Krankenhaus gebracht werden. Die Kräfte der Feuerwehr
streuten weiterhin ausgelaufene Betriebsstoffe aus den
Unfallfahrzeugen ab, stellten den Brandschutz sicher
und leuchteten die Einsatzstelle für die Polizei aus.
Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut eineinhalb
Stunden beendet. Die weiteren Ermittlungen zur
Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden hat das
Polizeikommissariat Buchholz übernommen.
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