Einsatzbericht vom 04. Dezember 2006

B I L D E R





Bilder: Matthias Köhlbrandt
Text: Matthias Köhlbrandt



04. Dezember 2006

Schwerer VU auf der L 213

8 Stunden im Einsatz.

Einen lebensgefährlich Verletzten und einen Schwerverletzte hat ein Frontalzusammenstoß zwischen einem PKW Opel Kadett und einem VW Transporter Caravelle am Montagabend gegen 20.30 Uhr auf der Landesstraße L 213 zwischen Harmstorf und Helmstorf gefordert. Auf einer Kuppe waren der Kadett und der VW Bus frontal zusammengeprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuginsassen des Opel teils schwerst verletzt und erheblich im Fahrzeugwrack eingeklemmt. Die Insassen des VW hingegen kamen mit dem Schrecken davon. Zur Rettung und Versorgung der Schwerverletzten wurde durch die Winsener Rettungsleitstelle um 20.36 Uhr neben zwei Rettungswagen des DRK und der JUH, einem Notarzt des DRK und einem weiteren Notarzt der Hamburger Berufsfeuerwehr auch die Feuerwehren aus Harmstorf und Bendestorf sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Jesteburg alarmiert. Alle Einsatzkräfte erreichten binnen weniger Minuten die Einsatzstelle, die sich direkt in Höhe der Gemeindegrenze der Gemeinden Jesteburg und Seevetal befand. Beide Insassen des Opel waren in dem völlig verformten PKW eingeklemmt, aber ansprechbar. Nach einer ersten Versorgung durch den zuerst eintreffenden Notarzt des DRK begannen die Kräfte der Feuerwehr mit der technischen Rettung.

Mit Hilfe von hydraulischen Rettungswerkzeugen wurden Dachteile des PKW entfernt, zudem wurde die Fahrer- und Beifahrerseite für eine Rettung geöffnet. Nach gut 25 Minuten konnte der Fahrer mit einem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug herausgehoben und dem Rettungsdienst für die weitere Versorgung übergeben werden., er kam ins AK Harburg. Nur wenig später war auch der Beifahrer aus dem Fahrzeug befreit und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Dieser musste erst umfangreich notärztlich versorgt werden, bevor er mit lebensgefährlichen Kopf- und Bauchverletzungen in die Hamburger Uniklinik in HH-Eppendorf transportiert werden konnte. Nach der Rettung der Verletzten streuten die Feuerwehrleute auslaufende Betriebsstoffe aus den verunfallten Fahrzeugen mit Ölbindemitteln ab und unterstützten die Unfallaufnahme der Polizei durch weiträumiges Ausleuchten der Unfallstelle. Die L 213 musste zwischen Helmstorf und Harmstorf für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde über Feldwege umgeleitet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat das Polizeikommissariat Buchholz übernommen. Am Opel entstand Totalschaden, der VW Bus wurde im Frontbereich erheblich beschädigt.

 
 

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