Fachzug Spüren&Messen: Übung in Itzenbüttel

Messung der unbekannten Stoffe unter Vollschutz (Foto: M.Kuch)

pw. JESTEBURG Unter grünen Vollschutzanzügen machten sich am Mittwoch, den 04.04.2012, Spezialtrupps der Jesteburger Wehr auf in den Garten eines Kameraden. Dieser hatte bei Gartenarbeiten zwei Fässer mit einem unbekannten Inhalt gefunden und kippte bewusstlos um. Eine Übung versteht sich.

Die Feuerwehr Jesteburg hat seit 2001 in der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Aufgabe des Fachzuges Spüren und Messen übernommen. Der Zug setzt sich aus dem Personal und den Fahrzeugen der Jesteburger Wehr zusammen. Bei chemischen Gefahren, wie zum Beispiel bei Unfällen oder Bränden mit vorerst unbekannten oder gefährlichen Stoffen, rückt die Jesteburger Wehr mit Messgeräten und anderem Spezialgerät aus.

Der Gartenbereich wurde abgesichert und in Windrichtung die Gefahrenzone ausgedehnt.  Ein Messtrupp in grünen Vollschutzanzügen ging zur Erkundung und Messung vor. „Der Aufdruck der Behälter war relativ gut lesbar. Eine direkte Messung von Ammoniak  und Salzsäure schlug sofort an“, sagte der Messtrupp.

Mit Hilfe bewährter Nachschlagewerke wurden auf Grundlage der Messwerte alle weiteren Maßnahmen getroffen und eingeleitet. Der Stoff wurde in speziellen Fässern eingelagert und weitere Messungen vorgenommen. Zugführer Peter Claußen: „In der unmittelbaren Umgebung konnte nach der Stoffeinlagerung, weder Ammoniak noch Salzsäure mit unseren Messmitteln nachgewiesen werden.“

Positiv aufgefallen sind die neuen LED-Warnleuchten, welche die Autofahrer gut sichtbar an der Einsatzstelle vorbei geleitet haben.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fotos, Spüren und Messen, Übung und verschlagwortet mit , , , , , , von Philipp Wolf. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 6. April 2012.

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