Einsatzreiche Woche – Einsatz für den Fachzug Spüren und Messen, Feuer, Verkehrsunfall und Tragehilfe

sm JESTEBURG. Nachdem der April für die Feuerwehr Jesteburg relativ ruhig verlaufen ist, konnten am Donnerstag, den 03.05., gleich drei Einsätze verzeichnet werden. In den Morgenstunden, um 6:38 Uhr, wurde die Feuerwehr Jesteburg, sowie Einsatzkräfte aus Lüllau, Bendestorf, Harmstorf und die Drehleiter Buchholz, zu einem gebäudenahen Garagenbrand in der Hauptstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge brannte die Garage in voller Ausdehnung. Durch Einsatz eines Hohlstrahlrohres und unter Atemschutzgerät, konnte der Brand schnell gelöscht werden. Nach umfangreicher Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera, um eventuelle Glutnester auszuschließen, konnte wieder eingerückt werden.Etwa sechs Stunden später, um 12:35 Uhr, wurde die Feuerwehr Jesteburg mit dem Einsatzstichwort „Notfall – Tür verschlossen“ alarmiert. Es konnte schnell Hilfe geleistet und eine Person an den Rettungsdienst übergeben werden. Gegen 19 Uhr erfolgte die dritte Alarmierung des Tages. Bei einem Verkehrsunfall hatte sich ein PKW überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen. Die Fahrerin war glücklicherweise nur leicht verletzt. Aus dem Fahrzeug traten Betriebsstoffe aus. Auch hier konnte die Feuerwehr Jesteburg schnell helfen und die Unfallfahrerin dem Rettungsdienst übergeben.

Auch der Samstag verlief für die ehrenamtlichen Helfer nicht ruhig. Gegen Mittag, um 13:16 Uhr, wurde die Feuerwehr Jesteburg, zusammen mit den Einsatzkräften aus Harmstorf und Bendestorf, wegen eines verdächtigen Gasgeruchs alarmiert. Ein Verkehrsteilnehmer hatte diesen zwischen den Ortschaften Helmstorf und Harmstorf wahrgenommen und den Notruf gewählt. Durch die Nähe des Einsatzortes zu der im selben Bereich verlaufenden Hauptgasleitung, wurde der Fachzug Spüren und Messen, bestehend aus Jesteburg, Stelle und Rade, hinzugezogen, um entsprechende Messungen durchzuführen. Nach ausgiebiger Erkundung unter Atemschutzgerät und mit Messgerät, konnten keine bedenklichen Werte gemessen werden. Nach Rücksprache mit dem Landwirt, konnte als Ursache der aufgebrachte und unter Sonneneinstrahlung reagierende, aber nicht gesundheitsschädliche, Kunstdünger ausgemacht werden. Nach eineinhalb Stunden konnten die Wehren wieder einrücken. Während des gesamten Einsatzes war die L 213 voll gesperrt.

Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Am Dienstag, den 08.05., wurde die Feuerwehr Jesteburg zu einem Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst alarmiert. Ebenfalls mit vor Ort war der Schwerlastrettungswagen aus Hamburg. Nach geleisteter Tragehilfe konnte der Einsatz eine halbe Stunde später beendet werden. 

Bilder: VOlker bahlburg, marcel uhlenbrock und sina minke – Freiwillige Feuerwehr Jesteburg

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Einsätze, Feuer, Spüren und Messen, Technische Hilfe und verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , von Sina Minke. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 15. Mai 2018.

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