EHRENSACHE. – Simon Schlumbom stellt sich vor!

Heute möchten wir euch unseren Atemschutzgerätewart Simon Schlumbohm vorstellen. Er ist Vater von zwei Töchtern und ist seit seinem 13. Lebensjahr in der Feuerwehr Jesteburg. Wie bei so vielen, begann seine Kariere in der Feuerwehr mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr. Gerade für Jungs ist die Jugendfeuerwehr genau das Richtige, erinnert er sich. Früher gab es nicht so viele Möglichkeiten, was man als Kind in seiner Freizeit machen konnte. Neben Fußballspielen im Verein oder der Kameradschaft im Schützenverein, war es die Feuerwehr mit dem technischen Schwerpunkt was mich dazu bewegt hat in die Feuerwehr einzutreten. Heute nach rund 27 Jahren habe ich diesen Schritt nie bereut, so Simon Schlumbohm weiter. Gerade die Zeit in der Jugendfeuerwehr hinterlässt viele Erinnerungen. Ob es die Wettkämpfe waren, die man gemeinsam bestritten hat, oder die Ausfahrten in den Harz nach Torfhaus mit den Besichtigungen der lokalen Feuerwehren sowie das gemeinsame Rodeln sind Erlebnisse, die man nie vergisst. Gerade die Jugendwarte bilden und prägen einen in dieser Zeit, wovon man selbst im späteren Leben noch profitieren kann.

Der technische Schwerpunkt setzt sich auch in seinem Berufsleben weiter fort. Als Techniker ist er im Außendienst für ein mittelständisches Medizinunternehmen in Hamburg tätig. Dementsprechend ist er auch in ganz Deutschland unterwegs. Manchmal ist es nicht einfach, alles unter einem Hut zu bekommen. Bedingt durch den beruflichen Außendiensteinsatz sowie die Dienste und Einsätze bei der Feuerwehr bleibt manchmal nicht viel Zeit für die eigene Familie über. Das geht nur, wenn auch die eigene Frau und Mutter hinter einem und der Feuerwehr steht, so Simon Schlumbohm.

In der Feuerwehr ist er seit sieben Jahren als Atemschutzgerätewart tätig. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu können, ist ein Lehrgang an der Niedersächsischen Akademie für Brand und Katastrophenschutz notwendig. In der Ausbildung werden die grundlegenden Tätigkeiten für die Instandsetzung und Wartung der Atemschutzgeräte vermittelt. Dieses ist ein sehr sensibler Beriech in der Feuerwehr, da hier unter anderem das Leben der Kameraden von abhängen kann. Erst mit diesen Geräten ist es für uns möglich, in brennenden Häusern vorzugehen oder beim Austritt von gefährlichen Stoffen den Gefahrenbereich zu betreten. Auf die korrekte Funktionalität muss sich jeder Feuerwehrmann oder –frau verlassen können. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an das Material sowie an die Feuerwehrleute.

Feuerwehr, das sind nicht nur Einsätze und Dienste, sondern auch viele schöne Stunden mit Freunden und einer großen Hilfsbereitschaft, die man jeden Tag wieder neu erleben kann. Auch in der kommenden Woche möchten wir euch ein neues Gesicht aus dem Freundeskreis vorstellen. Wer dieses sein wird, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Dennis Tschense. Permanenter Link des Eintrags. Veröffentlicht am 22. November 2017.

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