EHRENSACHE. – Sarah Thalmann stellt sich vor!

dt JESTEBURG. Wie bereits angekündigt wollen wir euch in den kommenden Wochen die Kameradinnen und Kameraden der Jetseburger Feuerwehr einmal näher vorstellen. Mit unserer Kampagne „EHRENSACHE.“ bieten wir allen Lesern die Möglichkeit uns einmal näher kennenzulernen. Was bewegt uns und warum haben wir uns für die Feuerwehr entschieden. Was geschieht eigentlich hinter den Kulissen der Feuerwehrarbeit.

In der heutigen Ausgabe vom Wochenblatt ist unsere Kameradin Sarah Thalmann zu finden. Auch mit ihr haben wir ein kleines Interview geführt, warum sie sich für den Dienst in der Feuerwehr entschieden hat. Sie ist ebenfalls eine Quereinsteigerin und hat sich im Alter von 21 Jahren zum Dienst bei der Feuerwehr beworben. Auf dem alljährlichen Laternenumzug von Kuhn & Witte im Jahre 2013, der durch die Feuerwehr begleitet wird, wurde Sie vom Ortsbrandmeister Joachim „Jo“ Röhrs rein zufällig angesprochen, warum eigentlich nicht sie bei der Feuerwehr ist, erinnerte sie sich. Das war eine gute Frage worüber die meisten bestimmt ebenfalls nicht nachgedacht hätten, wenn man ihnen diese Frage stellen würde. „Ich wurde von Jo Röhrs eingeladen, mir die Dienste bei der Feuerwehr einmal anzuschauen.“ Gesagt, getan und nach nur einer Woche durfte ich das erste Mal am Dienst teilnehmen, erinnert sie sich. „Am ersten Übungsabend wurde ich durch die Kameraden sehr herzlich empfangen und schon mit in den Dienst eingebunden.“ Berührungsängste in der doch eher von Männern dominierenden Umgebung Feuerwehr gab es keine. Zu diesem Zeitpunkt verrichten bereits sechs Frauen ihren Dienst in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es schon 13 und wir hoffen auf mehr. „Neben dem technischen Equipment, welches nicht gerade alltäglich ist, ist der kameradschaftliche Umgang miteinander gerade das, was mich bei der Feuerwehr gehalten hat,“ so Thalmann. Gerade nach schwierigen Einsätzen ist es wichtig sich mit den Kameraden auszutauschen, die genau das gleiche erlebt haben wie man selber. Zum Glück überwiegen die positiven Aspekte beim Feuerwehrdienst. Es sind gerade die vielen kleinen Dinge, die so reizvoll am Dienst bei der Feuerwehr sind. Die Vielfalt der unterschiedlichen Charaktere in der Feuerwehr macht es immer wieder so spannend wie Übungen und Einsätze abgearbeitet werden. Jeder ergänzt sich und jeder hat eine andere Sichtweise mit einem Problem umzugehen und trägt damit seinen Teil dazu bei, ohne dass das Ziel dabei aus den Augen gerät. „Das macht die Feuerwehr so unheimlich erfolgreich und schlagkräftig trotz der extremsten und vielfältigsten Situationen“, so Thalmann. Aber auch das technische Equipment der Feuerwehr ist ein weiterer Punkt, was die Feuerwehr so attraktiv macht. „Als Auszubildende zur Tiermedizinischen Fachangestellte habe ich nichts mit hydraulischen Rettungsgeräten für verunfallte Fahrzeuge zu tun. Natürlich wird der Umgang gelernt und geschult, dennoch ist es beeindruckend welche Kraft von solchen Geräten ausgeht, wenn man mit ihnen arbeitet. Mittlerweile bin ich seit vier Jahren in der Feuerwehr aktiv und bereue meine Entscheidung zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen nicht.“

Am Mittwoch, den 27. September 2017 veröffentlichen wir eine weitere Geschichte hinter einem Feuerwehrmann oder einer Feuerwehrfrau. Wer das sein wird, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein und verschlagwortet mit , von Dennis Tschense. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 13. September 2017.

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