EHRENSACHE. – Joachim Röhrs stellt sich vor!

dt JESTEBURG. „EHRENSACHE.“ so lautet der Name unserer Kampagne, die wir vor sieben Wochen gemeinsam mit dem Wochenblatt Nordheide gestartet haben. In den vergangenen Mittwochsausgaben wurden neben Feuerwehrleuten auch ein paar Förderer und Unterstützer der Feuerwehr Jesteburg vorgestellt.  Die Geschichten der Feuerwehrleute und was sie bewegt haben zur Feuerwehr zu gehen, haben wir auf unserer Webseite erzählt. Auch wenn wir nach der heutigen Ausgabe am 11. Oktober 2017 keine weiteren Anzeigen mehr schalten können, so möchten wir dennoch mit unserer Aktion weiter fortfahren. Auch in den zukünftigen Wochen, möchten wir auf unserer Webseite Feuerwehrleute und unserer Unterstützer näher vorstellen. Entsprechend werden wir wie gewohnt am Mittwoch weiter neue Plakate auf unserer Webseite enthüllen.

In der heutigen Ausgabe des Wochenblatts zu sehen, ist unser Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg, Ortsbrandmeister Joachim Röhrs. Wie bei vielen Angehörigen der Feuerwehr startete seine Karriere mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr. Diese „Grundbegeisterung“ zur Feuerwehr kommt aber nicht von ungefähr. Bereits sein Vater war ein aktives Mitglied in der Feuerwehr Jesteburg und er war ebenfalls Ortsbrandmeister von 1991 – 1995. Heute gehört er zur Ehrenabteilung der Feuerwehr. Somit stand schon früh fest, dass er in die Feuerwehr eintreten möchte. Nach nun mehr als 40 Jahren in der Feuerwehr und seit mehr als 13 Jahren als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Jesteburg hat „Jo“, wie er auch von fast allen genannt wird, diesen Schritt nie bereut. In dieser langen Zeit beim Dienst am Nächsten gab es viele schöne Dinge, an die er sich zurück erinnern mag, so Röhrs. „Nicht nur die tolle Kameradschaft erleben zu dürfen, auch das Gefühl einem Menschen aus einer Notlage heraus geholfen zu haben, gibt einem in solchen Momenten ein befriedigendes Gefühl und man weiß, dass man das Richtige gemacht hat.“ Aber nicht nur die schönen Momente prägen einen bei der Ausübung des Feuerwehrdienstes. Schlimm ist es, wenn wir einen treuen Freund und Kameraden verlieren. Auch wenn wir zu einer Einsatzstelle gerufen werden, bei der wir trotz unserer Hilfe einfach machtlos sind. So z.B. vor einigen Jahren passiert, wo wir ein Kleinkind leider nur noch tot aus dem Wasser bergen konnten. „Solche Bilder prägen sich ein und man vergisst sie nie mehr “, so Jo Röhrs. 

Auch in seinem Beruf als Polizeibeamter hat er schon viele Dinge gesehen und miterlebt. Als Dienstgruppenleiter war er viele Jahre auf den Straßen in Hamburg unterwegs. Zu seiner jetzigen Position im Innendienst, gehört die Vor- sowie Nachbereitung des G20-Gipfel in Hamburg. Die Arbeitsweisen von Feuerwehr und Polizei zu kennen hat hierbei viele Vorteile im Berufsalltag.

Neben Beruf und dem Dienst bei der Feuerwehr gibt es auch weitere Dinge die einen Ausgleich für ihn schaffen. „Neben dem leidenschaftlichen Motorradfahren gehört Reisen zu meinen Vorlieben. Schön ist es, wenn beide Dinge miteinander verbunden werden können“, berichtet Röhrs. 

Wie bereits angekündigt, werden wir am 18. Oktober 2017 unsere Kampagne auf unserer Internetseite weiter fortsetzten. Hier werden wir das Plakat eines unserer Mitglieder vom Freundeskreis lüften. 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein und verschlagwortet mit , von Dennis Tschense. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 11. Oktober 2017.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.