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Jahrgang 1980 - 1999
1980
Die ständige Zunahme an Einwohnern, aber auch an Gefahrenpotentialen, erforderten auch Veränderungen im Bereich der feuerwehrtechnischen
Ausstattung, zumal die Feuerwehr Jesteburg nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz als Stützpunktfeuerwehr eingestuft wurde. Am Dienstag,
den 04. März 1980 wurde seitens der Samtgemeinde Jesteburg eines neues Löschgruppenfahrzeug 8 „schwer“ (Mercedes Benz LAF 911, Aufbau Bachert)
bei der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg in Dienst gestellt. Das alte Löschgruppenfahrzeug 8 leicht Mercedes Benz Fahrgestell 408,
ZIEGLER-Aufbau ging an die Freiwillige Feuerwehr Lüllau (ebenfalls Gemeinde Jesteburg).
Großfeuer in Jesteburg am 09. Dezember 1980. In der Hauptstraße bei der
Firma Deus brennt eine Lagerhalle in voller Ausdehnung. Ein Übergreifen auf
das Wohnhaus konnte verhindert werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich
schwierig, weil die Hydranten in der Nähe der Einsatzstelle waren
eingefroren.
1981
Am Sonnabend, den 13. Juni 1981 veranstaltete die Feuerwehr Jesteburg am Moorweg den Kreisjugendfeuerwehrtag anlässlich des 10-jährigen
Jubiläums der Jugendfeuerwehr Jesteburg.
1982
Am 03. Januar 1982 musste die Wehr zu einem Öleinsatz auf der Seeve ausrücken. Auf der Seeve wurden Ölsperren gesetzt und dadurch eine
Ölverschmutzung verhindert. Am Freitag, den 26. März 1982 konnte ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (Mercedes-Benz 307, Aufbau Bachert) in
Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug wurde auch aus Mitteln der Kameradschaftskasse bezuschusst.
1983
Der Kamerad Jürgen Meyer wird zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Am 01. August 1983 wurden die Feuerwehren Jesteburg, Buchholz,
Hanstedt, Klecken, Dibbersen, Egestorf, Nenndorf, Bendestorf und Lüllau zu einem Waldbrand zum Reindorfer Osterberg gerufen. 70
Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Es brannten ca. 10.000 qm Wald und Unterholz. Nach dem Einsatz wurde von den Bewohnern am Waldrand eine
Geldsammlung für die Feuerwehr durchgeführt.
1986
Der Kamerad Werner Röhrs wird zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Am
Donnerstag, den 27. Februar 1986 brannte in der Schützenstraße ein Imbiss vollständig aus. Vor dem Eintreffen explodierte eine Propangasflasche. Eine Ausbreitung des
Brandes auf das benachbarte Wohnhaus konnte verhindert werden. Am 11. November 1986 wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrhaus gelegt.
In das Grundstein-Mauerwerk wurde eine große Patrone gelegt, die Mitgliederlisten der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg, Lagepläne, Protokolle
von Sitzungen, eine Liste der Teilnehmer bei der Grundsteinlegung, eine Zeitung vom gleichen Tag, drei Polaroid-Bilder von der
Grundsteinlegung sowie eine Chronik über die Feuerwehr Jesteburg und gesammelte Zeitungsartikel enthielt. Das Gebäude konnte vor Ende des
Jahres im Rohbau fertig gestellt werden. Am 17. Dezember 1986 wurde Richtfest gefeiert werden.
1987
Am 10. Oktober 1987 wurde der Neubau offiziell der Freiwilligen Feuerwehr Jesteburg übergeben. Die Kosten für das Projekt betrugen 1,2
Millionen Mark, der Landkreis Harburg gewährte einen Zuschuss in Höhe von 105.000 Mark. Im Erdgeschoß befinden sich die Stellplätze für drei
Einsatzfahrzeuge, Gerätewerkstatt, Atemschutzgerätewerkstatt, Geräteraum, sanitäre Anlagen, Abstellraum und ein Bereitschaftsraum. Im
Obergeschoß befinden sich ein Schulungsraum, eine Teeküche und sanitäre Anlagen.
1990
Im Januar peitschten Orkanböen mit bis zu 150 km/h über Jesteburg. Die Wehr
musste in den darauf folgenden Tagen zu weit über 100 Sturmbedingten
Einsätzen in der Gemeinde Jesteburg ausrücken, um umgestürzte Bäume zu
beseitigen. Am Sonnabend, den 10. Februar 1990 wurde ein neues TLF 16/25
(Mercedes-Benz 1222 AF, Aufbau Schlingmann) durch die Samtgemeinde Jesteburg
beschafft und bei der Feuerwehr Jesteburg in Dienst gestellt.
1991
Am 25. Mai 1991 richtete die Feuerwehr Jesteburg den
Gemeindejugendfeuerwehrtag der Stadt Buchholz und der Gemeinden Tostedt und
Jesteburg aus. Der Gemeindejugendfeuerwehrtag fand auf der Sportanlage am
Alten Moor statt. Auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 20. Juni
1991 wurde Werner Röhrs zum 7. Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr
Jesteburg gewählt.

7. Ortsbrandmeister
Oberbrandbrandmeister
Werner Röhrs
1991 - 1995
Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wird der Kamerad
Sven Wolkau gewählt. Am 27. Juli 1991 verstarb völlig unerwartet der
langjährige Ortsbrandmeister Hauptbrandmeister Walter Lankisch.
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1992
Am Sonnabend, den 04. April 1992 stellte die Freiwillige Feuerwehr Jesteburg als erste Feuerwehr im Landkreis Harburg einen Gerätewagen-Gefahrgut in Dienst. Das Fahrzeug wurde in Eigenleistung von einem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) zum Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G) umgebaut.
Für den Umbau wurden von den Kameraden 763 Stunden benötigt. Für die neue Geräteausstattung des Fahrzeuges stellte die Samtgemeinde Jesteburg 60.000.- DM zur Verfügung.
Am 30. August 1992 fand in Jesteburg der Kreisfeuerwehrtag statt. Auf dem Turnierplatz fanden die Wettbewerbe für die LF und TS Gruppen statt. Die Vereidigung der Feuerwehrmannanwärter und
Anwärterinnen wurde auf dem Niedersachsenplatz in der Ortsmitte durchgeführt.
Im Herbst erhielt die Wehr von einem Bürger einen Mercedes Benz Geländewagen geschenkt. In den nächsten Monaten wurde der zivile PKW in Eigenleistung zu einem Einsatzleitwagen 1 umgebaut.
1993
Am Donnerstag, den 18. Februar 1993 konnte der in Eigenleistung zum ELW 1 umgebaute Mercedes Benz Geländewagen offiziell in Dienst gestellt werden.
Mit der Indienststellung dieses Fahrzeuges verfügt die Feuerwehr Jesteburg nun über einen umfangreichen Geräte- und Fahrzeugbestand.
Durch Brandstiftung wurden bei einem Großfeuer am 30. Dezember 1993 7 Gebrauchtwagen vor dem Autohaus Kuhn und Witte vernichtet. Ein Übergreifen auf die Ausstellungshalle konnte verhindert werden.

1994
Kurioser Einsatz für die FF Jesteburg. In einem Schwimmbecken am Forellenhof wurde gegen 06.00 Uhr eine Kuh entdeckt. Das Becken wurde von der Feuerwehr ausgepumpt und die Kuh aus dem Becken gerettet.
Auch die Jugendfeuerwehr beteiligt sich an Umweltaktionen in der Gemeinde Jesteburg. Es wurde zum wiederholten Male der Brettbach von der Landesstraße 213 bis zur Mündung in die Seeve gereinigt und von
Müll und Unrat beseitigt.
1995
Sven Wolkau wurde am Dienstag, den 17. Oktober 1995 von den Mitgliedern der Wehr zum 8. Ortsbrandmeister gewählt.

8. Ortsbrandmeister
Abschnittsbrandmeister
Sven Wolkau
1995 - 2004
Der Kamerad Joachim Röhrs wird stellvertretender Ortsbrandmeister.
1996
Am 01. Februar 1996 konnte die Jugendfeuerwehr ihr 25-jährige Jubiläum feiern. Zahlreiche Kameraden wurden für Ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Großfeuer am Donnerstag, den 28. März 1996 am Rüsselkäfer. Das Reetdachhaus des Samtgemeinde-Bürgermeisters Hans-Hinnerk Aldag brennt. Zum Einsatz kommen die Feuerwehren Jesteburg, Bendestorf, Lüllau, Harmstorf und Buchholz.
1998
Alle zwei Jahre wird im Landkreis Harburg ein Kreiszeltlager für alle Jugendfeuerwehren veranstaltet. Im Jahre 1982 fand dieses Kreiszeltlager in Jesteburg hinter dem Umspannwerk am Ortseingang Jesteburg statt. Das Kreiszeltlager ging als „Schlammzeltlager“ in die Geschichte ein, denn es hatte fast die ganze Woche geregnet und der Platz war an einigen Stellen knöcheltief aufgeweicht. Ca. 1000 Jugendliche haben mit ihren Betreuern an dem Zeltlager teilgenommen. Die Woche war für die Jugendlichen straff organisiert, da jede Jugendgruppe am Vormittag und Nachmittag ein Spiel absolvieren musste. Eine volle Woche Spiel, Sport, Wettbewerbe sowie ein Nachtmarsch standen auf dem Programm. Eine Lagerdisco und ein Tag der offenen Tür gehören ebenso dazu. Das Freizeitangebot kam trotzdem nicht zu kurz. Auch die Ausbildung für die Leistungsspange und deren Abnahme fand im Kreiszeltlager statt.
1999
Am Mittwoch, den 04. August 1999 brennen in der Straße Am Bossardweg (Lüllau) ca. 10.000 qm Wald, Unterholz und Stoppelfeld. Es kommen 7 Wehren zum Einsatz.
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