Alarmübung: Feuer in der Jesteburger Festhalle

dt JESTEBURG. Am Freitag den 29. Januar 2016 um 17:05 wurden die Feuerwehrleute aus Jesteburg, Lüllau und Harmsdorf mit dem Einsatzstichwort – Feuer– in die Schützenstraße 49 zur Jesteburger Festhalle alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnten die Feuerwehrleute den Feuerschein und Rauch aus dem Dach der Festhalle wahrnehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es für die Feuerwehrleute noch nicht klar, dass es sich bei der Alarmierung um eine Alarmübung handelte.

Das erste eintreffende Fahrzeug wurde durch die Übungsleitung, die den anrufenden Passanten spielte, in Empfang genommen und über die Geschehnisse instruiert. Durch Passanten wurde ein Feuer im Bereich der Festhalle von der Straße aus wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Eine Person hatte sich durch Zeichen aus dem Gebäude bemerkbar gemacht und war zusammengesackt.  Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden, sodass die Erkundung der Räumlichkeiten nach Vermissten in der Festhalle, für den Einsatzleiter oberste Priorität hatte. Neben dem Aufbau der Wasserversorgung, und dem Vorgehen mit Atemschutztrupps zur Menschenrettung mussten die Einsatzkräfte die Beleuchtung der Einsatzstelle sowie die Brandbekämpfung gewährleisten. Der Einsatzleiter wurde hierbei durch das Löschgruppenfahrzeug aus Lüllau und dem SG-Einsatzleitwagen aus Harmstorf unterstützt.
Nachdem erste Trupps unter Einsatz von Pressluftatmern mit der Erkundung und Rettung von drei Verletzten in der Festhalle beschäftigt waren, kam es im zweiten Teil des Übungsszenario zu einer Explosion im Bereich des ehemaligen angrenzenden Teil des Schießstandes. Hierbei kam es ebenfalls zu einer starken Rauchentwicklung im Bereich des Schießstandes und den Aufenthaltsbereichen des Schützenvereins.
Diese Erweiterung des Einsatzszenarios stellte den Einsatzleiter vor eine neue Herausforderung. Es wurden mehrere Brandabschnitte gebildet und weitere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung der Räumlichkeiten vorgeschickt. Nach aufwendigen Sucharbeiten durch die Trupps konnten zwei vermisste Personen im 1. OG und im ehemaligen Luftgewehrstand gerettet werden.

Um 18:48 konnte der Einsatzleiter der Rettungsleitstelle “sechs Personen gerettet, Feuer aus” melden. Insgesamt waren an diesem Übungseinsatz 49 Feuerwehrleute beteiligt. Sechszehn Feuerwehrleute wurden unter Pressluftatmern eingesetzt.

Die Zusammenarbeit der Feuerwehren verlief reibungslos, alle Übungsziele wurden durch die Einsatzkräfte erreicht und die gestellten Aufgaben souverän abgearbeitet. Ein Dankeschön an die Fa. Famila, für die Genehmigung zur Nutzung des Objektes.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Fotos, Übung und verschlagwortet mit , , , , , von Dennis Tschense. Permanenter Link zum Eintrag. Veröffentlicht am 31. Januar 2016.

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